ADHS und Unfallrisiko im Strassenverkehr
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In der Behandlung von Erwachsenen mit einer ADHS werden oft folgende Fragen gestellt: - Muss im Strassenverkehr mit einem erhöhten Unfallrisiko gerechnet werden? - Gilt es besondere Sicherheitsvorkehrungen zu berücksichtigen? - Inwieweit beeinflusst eine ADHS-Behandlung mit Methylphenidat (Ritalin®, Concerta® u.a.) die |
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Tatsächlich zählt bei ADHS-Betroffenen die Teilnahme am Strassenverkehr zu einer der grössten Unfallrisiken.Es ist daher erstaunlich, dass in diesem Zusammenhang kaum Fragen zu deren Verkehrssicherheit gestellt werden. Die bei jungen Erwachsenen festgestellten impulsiven Verhaltens-weisen könnten sich dabei als besonderer Risikofaktor erweisen, dies bis ins reife Erwachsenenalter. |
| Spontane und daher gefährliche Überholmanöver, überhöhte Fahrgeschwindigkeiten oder Nichtgewähren des Vortrittsrechtes sind hier zu erwähnen. Zusätzlich ist auf die Gefahr beim Autofahren mittels Aufpeitsch-ungseffekt durch laute Musik oder Alkoholeinfluss hinzuweisen. |
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In einer Studie der Universitäten Zürich und Konstanz an zwanzig ADHS-Betroffenen (Männern und Frauen) weisen ADHS-Probanden im Gegensatz zur Kontrollgruppe (Männer und Frauen ohne ADHS) eine übermässige Konzentrationsfehlerhaftigkeit, verbunden mit einer überdurchschnittlichen Fehleinschätzung des eigenen Leistungsvermögens (Konzentration), auf (Spycher 2007). Dies wäre eine ergänzende Erklärung, weshalb bei ADHS-Betroffenen ein erhöhtes Unfallrisiko im Strassenverkehr beobachtbar ist. Wenn sich nun ADHS-Betroffene im Erwachsenenalter einer Therapie mit Ritalin®, Concerta® unterziehen, welche Auswirkungen hat dies auf ihr Fahrverhalten? Der ausführliche Bericht* von Dr. med. Maria Hofecker-Fallahpour "Wie beeinflusst Methylphenidat das Fahrverhalten?" ist ersichtlich unter: ►Bericht: Fahrverhalten Die ausführliche Studie* von Dr. rer. nat. Jürg Spycher "ADHS im Erwachsenenalter, die verborgene Störung" ist ersichtlich unter: ►Studie: ADHS im Erwachsenenalter die verborgene Störung |
